Liebe Schulabgänger, – Eure Schulzeit neigt sich dem Ende und Ihr habt nur eine grobe Vorstellung welchen Beruf Ihr ergreifen wollt? Neue Zeiten kommen auf Euch zu, – Zeiten der Spannung – Chefs – Einhaltung von Arbeitszeiten, die euch ein großes Maß an Eigenititiative abverlangen. Jeder kennt den Spruch „Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre!“ – tja, da ist was Wahres dran. Willicher Unternehmen haben Euch gegenüber eine Erwartungshaltung, denn in der Ausbildung werden bestimmte Basiskenntnisse vorausgesetzt. Das sind neben der grundlegenden Beherrschung einfacher Grundrechenarten, Sprachgebrauch/- und IT Kenntnisse. Von Vorteil ist es wenn ihr über persönliche und soziale Kompetenz verfügt, wie z. B. Leistungsbereitschaft, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und solidarisches Verhalten. Darüberhinaus gibt es viele wichtige Punkte, die durchweg von Euch erwartet werden und die wir hier zusammengetragen haben:

1. Zuverlässigkeit – Pünktlichkeit

Im Berufsleben sind es diese Grundbedingungen eines jedem Unternehmen, denn der Arbeitgeber muss sich darauf verlassen können, dass Jugendliche ihre Aufgaben wahrnehmen ohne Sie dauernd zu überwachen und zu kontrollieren.

2. Lern- und Leistungsbereitschaft

Die Basis für eine erfolgreiche Ausbildung. Arbeit (Ausbildung und Beruf) muss ein positiver Bestandteil im eigenen Leben werden (Neugierde und positive Grundeinstellung).

3. Ausdauer – Durchhaltevermögen – Belastbarkeit

Die Bereitschaft zum Durchhalten ist nötig, wenn die Arbeit als Belastung angesehen wird und eine Aufgabe bei einem Misserfolg bzw. Fehlschlag nicht aufgegeben wird. Ohne Fehler zu machen, lernt man nicht dazu.

4. Sorgfalt – Gewissenhaftigkeit

Die betrieblichen Aufgaben erfordern Genauigkeit und setzen ein Ernstnehmen der Sache voraus. Selbstdisziplin, Ordnungsinn, Pünktlichkeit oder ähnliche Werte, sind im Betrieb sehr wichtig.

5. Verantwortungsbereitschaft – Selbstständigkeit

Die Selbständigkeit wächst im Laufe eines Lebens, sollte jedoch im Ansatz bereits vorhanden sein. Unangenehme und lästige Aufgaben sowie übertragene Verantwortung sollten nicht auf andere abgeschoben werden. Verantwortungsvoller Umgang mit dem Smartphone!

6. Kreativität und Flexibilität

Eigene Ideen und Vorschläge einzubringen ermöglicht die Weiterentwicklung von bestehenden Aufgaben und ist gleichermaßen eine Chance für Unternehmen Abläufe zu optimieren.

 

Soziale Einstellungen, die die Zusammenarbeit in der Organisation / im Betrieb ermöglichen:

7. Kooperationsbereitschaft – Teamfähigkeit

8. Höflichkeit – Freundlichkeit

Aggressives, ruppiges oder taktloses Verhalten ist innerbetrieblich leistungshemmend und zudem außerbetrieblich betriebsschädigend. Ein höfliches und freundliches Auftreten ist somit Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung.

9. Konfliktfähigkeit – Toleranz

Meinungsdifferenzen sollten friedlich und konstruktiv verarbeitet werden können. Dies setzt ebenso Sprach- und Argumentationsfähigkeit voraus wie auch die Fähigkeit Ärger zu kanalisieren.

Es kommt vor, dass ihr eine andere Einstellung , ein anderes Verhalten und eine andere Meinung habt, als eure Vorgesetzten und Kollegen. Doch das solltet ihr bis zu einer bestimmten Grenze hinnehmen.

Diese Punkte sind Basisanforderungen an Azubis die ein Mindestmaß voraussetzen. Natürlich habt Ihr ebenso eine Erwartungshaltung gegenüber Euren Ausbildungsbetrieben. Wir wünschen Euch seitens der Wirtschaftsförderung viel Erfolg auf Eurem Weg.